Login
You're viewing the ms.vg public feed.
  • Oct 8, 2026, 2:53 PM

    >>Wir fördern nur Veranstaltungen, Organisationen und Kooperationen, die
    Verständigung und friedliches Zusammenleben stärken. Eine Zusammenarbeit mit
    Organisationen und Akteure, die Antisemitismus verbreiten, Gewalt verherrlichen
    oder die Gewaltspirale weiter antreiben, schließen wir hingegen entschieden aus.
    Das gilt auch für gemeinsame öffentliche Auftritte.<<

    Nette Fomulierung. Schwammig, sehr schwammig. Wiederspricht teils deutlich dem was weiter oben steht.

    💬 1🔄 2⭐ 5

Replies

  • Oct 8, 2026, 2:57 PM

    Der Punkt 8.) "Berlin zusammenführen" ist gut formuliert. Diese eine Passage hätte vollkommen gereicht um zu einer guten Lösung zu kommen. Hier vollständig im Screenshot

    8. Berlin zusammenführen
Berlin ist Stadt der Vielfalt. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen,
Kulturen und Lebensweisen prägen unsere Stadt. Hier leben die meisten Jüdinnen
und Juden Deutschlands; Berlin ist Heimat der größten jüdischen Gemeinde des
Landes und der größten palästinensischen Community Europas. Jüdisches,
muslimisches und palästinensisches Leben sind selbstverständlicher Teil Berlins.
Wir stehen im regelmäßigen Austausch mit jüdischen und muslimischen
Organisationen und nehmen ihre Erwartungen und Perspektiven ernst. Auch bei
ungelösten Konflikten der Gegenwart wollen wir Vertrauen schaffen, die
Erinnerung wachhalten und eine gemeinsame Zukunft gestalten.
Wir streben an, die Berliner Verfassung, orientiert an dem Beispiel Brandenburgs,
zu erweitern und den Schutz vor Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und
anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aufzunehmen. Dazu
werden wir dem Abgeordnetenhaus einen Vorschlag vorlegen.
    💬 1🔄 4⭐ 11
  • Oct 8, 2026, 3:06 PM

    Fazit:

    Liebe Genoss*innen der Linken Berlin, diese Vereinbarung ist im Großen und ganzen kompletter Murks.
    Statt hier klar zu kommunizieren, was man eigentlich genau will,
    bleibt vieles komplett vage,
    vieles widerspricht sich,
    einiges soll festgezurrt werden, was hochproblematisch ist,
    in einigen Punkten ist es eine klare Absage an das Völkerrecht.

    Die Vereinbarung kann nur dem Zweck dienen, dass Springer & co die Koalition und die Linke immer mehr und immer weiter angreifen.

    💬 1🔄 10⭐ 11
  • Oct 8, 2026, 7:06 PM

    Die Genoss*innen von der LAG Palästinasolidarität finden klare Worte:

    »"Statt um Dialog, Vermittlung und politische Auseinandersetzung geht es offenbar darum, palästinasolidarische Positionen zu disziplinieren"
    ...
    [Der Bundesparteitag habe] "Bekenntniszwänge, staatliche Kontrolle und die Nutzung der IHRA-Arbeitsdefinition als repressives Instrument zurückgewiesen"«
    ...
    Einen möglichen Fraktionsausschluss der Neu-Abgeordneten Vanessa Emde lehnt die LAG [ab].«
    tagesschau.de/inland/regional/

    💬 1🔄 7⭐ 7
  • 💬 1🔄 3⭐ 4
  • Oct 8, 2026, 7:11 PM

    »The party should accept a spectrum of opinion on the Middle East in a municipal context, and the new coalition's leadership needs to find ways to enable a broad democratic spectrum on this issue.
    This means first and foremost that legitimate actions such as sanctions against Israel's war crimes must not be conflated with antisemitism.« Nimrod Flaschenberg

    💬 1🔄 2⭐ 3
  • 💬 1🔄 7⭐ 8
  • Oct 9, 2026, 10:01 AM

    Was ich bisher an Kommentare dazu gelesen habe lässt sich in 3 Gruppen einteilen:
    *Kritik am Inhalt aus linker Sicht. -

    *Positive Kritik von Journalisten, und mittigen Leute die RotRotGrün eigentlich gar nicht schlecht fänden, sich mit den Inhalten, mit dem Konflikt in Israel/Palästina kaum befasst bzw mit deutschen Haltung überhaupt kein kritisches Bewusstreisn haben

    *Leute den es nicht weit genug geht, oder die Linke erst Recht für antisemitisch halten von Mitte bis rechts und Israel-Ultras.

    💬 1🔄 2⭐ 3
  • 💬 1🔄 5⭐ 1
  • Oct 10, 2026, 9:53 AM

    »Das Dokument hat viele problematische Punkte, aber am Schlimmsten ist diese Verquickung von jüdischer Sicherheit und dem Staat Israel. Die Berliner Landesregierung hat Jüdinnen und Juden in Berlin zu schützen, wie alle anderen Minderheiten auch. Das hat nichts mit den Beziehungen zu Israel zu tun.«

    💬 1🔄 5⭐ 2
  • Oct 10, 2026, 10:04 AM

    Wichtige Punkte zur Diskussion über das Einigungspapier: Als Unterwerfungs-Ritual gegenüber SPD und Grünen und der rechten Presse, was ein Signal ist dass die Linke alle zentralen politischen Punkte einknicken wird, insbesondere alle weswegen sie gewählt wird. Es könnte die Linke von sozialistischen Bewegungen abschneiden und innerparteilichen Konflikt auf die Spitze treiben

    »Elif Eralps Kapitulation. SozialistInnen in der Berliner LINKEN noch geduldet?«
    youtube.com/watch?v=1sliag2dfHQ

    💬 1🔄 5⭐ 2
  • 💬 0🔄 8⭐ 4