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  • Oct 10, 2026, 11:40 AM

    @isotopp Vielen Dank für das Teilen Ihrer Erfahrungen. Das Vor- und Nachbereiten von Besprechung, insbesondere um Themen mit Dissens herauszufiltern, klingt äußerst hilfreich. Ich bin leider fast die einzige Person in meinem Team, die Besprechungen protokolliert. Das Schreiben ist manchmal schwierig, wenn alle wild durcheinander reden und die Nachbearbeitung dauert seine Zeit. Ein Großteil der Protokolle verottet in OneNote und die, die ich per PDF verteile, liest kaum jemand, demotivierend. 1/2

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Replies

  • Oct 10, 2026, 11:41 AM

    @isotopp Anfangs hatte ich die Protokolle auf unserem internen Git-Server in einem Repo gehostet, aber die meisten sind damit nicht klar gekommen; also zurück zu PDFs. Es war auch ein Krampf überhaupt ein fast richtiges Protokoll einzuführen. Viele Teilnehmende haben mich kritisiert, dass dadurch die Lockerheit und damit die Unverbindlichkeit der Runden verschwindet. Man würde dann „nur noch schweigen“. Solche Meetings finde ich anstrengend, weil sie meine Zeit und Energie verschwenden. 2/2

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  • Oct 10, 2026, 2:02 PM

    @fyrfaras ein Ex GF von mir so "Wir wollen keine Protokolle, wer auch immer das Protokoll schreibt, könnte dann ja beliebige Entscheidungen festhalten anstelle dessen, was beschlossen wurde".

    Das Problem an allen was Kris beschreibt und was ich für 1000% richtig halte ist, dass es toxische Machthierarchien im besten Fall untergräbt und in schlechtesten Fall nachweisbar macht.

    @isotopp

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  • Oct 11, 2026, 3:46 PM

    @Starkimarm

    Das klingt nach einer guten Idee, danke. Forgejo hat die .md-Dateien immer recht hübsch dargestellt, daher kam mir damals nicht der PDF-Exportier-Gedanke. Der Frust, dass das Team überraschenderweise Git-avers war/ist, hat mich von dort aus nicht weiter denken lassen. Noch läuft der Forgejo-Server; noch ist nicht alles für die Katz. ^w^

    @isotopp

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  • Oct 11, 2026, 4:15 PM

    @fyrfaras @Starkimarm

    Du kannst pandoc verwenden, um eine Markdown-Datei nach HTML, DOCX, ODT oder EPUB zu wandeln.

    pandoc my_protocol.md -o my_protocol.docx

    Du kannst dort auch eine andere Endung angeben, das Format wird dann automatisch abgeleitet.

    Mit --metadata-file=protokoll.yaml werden auch noch Metadaten eingefügt, wo das Format das zuläßt.

    $ cat protokoll.yaml
    ---
    title: Protokoll vom ...
    author: Fyrfaras
    lang: de
    identifier: urn:uuid:...

    Die UUID generierst Du mit uuidgen. Sie bewirkt, daß neue Versionen des Protokolls auf alte Versionen gemapped werden und diese ersetzen können - sie darf also nur einmal generiert werden und sich dann nicht ändern.

    $ uuidgen
    768CDAF8-258F-4C39-8B44-9812921C24BA

    Weiterhin

    $ build_time="$(date -u '+%Y-%m-%dT%H:%M:%SZ')"
    $ pandoc ... --metadata date="$build_time" --metadata modified="$build_time" ...

    Dies setzt auch die Generierungszeit mit in die Metadaten. Je nach Format wird sie dann im Template aufgegriffen und eingesetzt.

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  • Oct 11, 2026, 5:45 PM

    @isotopp

    Vielen lieben Dank für Anleitung!
    Ich werde mich im Laufe der Woche daran probieren. Das wäre äußerst schön, wenn ich nicht mehr mit widerspenstigen Word-Vorlagen für die Protokolle herumschlagen müsste. ^^

    @Starkimarm

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