Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Berliner Linken, wird als Vertreterin einer "SED-Nachfolgepartei" diffamiert. Die Frau war acht Jahre alt, als die Mauer fiel, wurde in München geboren, wuchs in Westdeutschland auf und trat erst 2017 der Linken bei.
Wer ihr persönlich deshalb die SED-Diktatur vorhält, müsste mit derselben Logik Friedrich Merz als Vorsitzenden einer "NSDAP-Nachfolgepartei" bezeichnen. (1/4)