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  • Oct 21, 2026, 9:13 AM

    diese Email ist von @ARIWA
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    Unsere Aufdeckung ihttps://www.ariwa.org/toennies/ m Tönnies-Schlachthof hat eine gewaltige Medienresonanz ausgelöst. Über 50 unterschiedliche Presseberichte haben wir gezählt, die teilweise sogar den ganzen Tag in den Nachrichten zu hören waren.

    Doch jetzt versucht der Konzern unsere Aufnahmen in den Medien als bloße „Einzelfälle“ kleinzureden und die Verantwortung auf einzelne Mitarbeitende abzuwälzen, die nun „sanktioniert“ werden sollen.

    Allerdings zeigen unsere Beweise ein völlig anderes Bild
    Mit insgesamt 14 Kameraperspektiven – sechs davon alleine direkt im CO₂-Betäubungsschacht – gibt es so umfassende Einblicke in einen großen Schlachthof, wie es sie noch nie gegeben hat. Eine vorläufige Auswertung durch ARIWA zeigt:

    Mindestens sechs verschiedene Mitarbeitende haben an mindestens vier unterschiedlichen Tagen die Tiere zusätzlich misshandelt – offenbar ist das Standard.
    ariwa.org/spenden/

    SchlachtMaschine
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Replies

  • Oct 21, 2026, 9:13 AM

    4/5
    Clemens Tönnies behauptete einst:

    „Sie werden nie bei Tönnies irgendwie hören wir gehen schlecht mit den Tieren um, das ist unsere DNA.“

    Unsere Aufnahmen zeigen u. A. folgendes:

    Schweinen wird mit Treibpaddeln direkt ins Gesicht geschlagen
    Tiere werden mit der spitzen Seite des Paddels malträtiert
    Ein krankes Schwein wird getreten, damit es weiterläuft
    Tiere werden von automatischen Toren sehr lange eingeklemmt
    Schweine mit deutlichen Anzeichen einer Fehlbetäubung werden ohne Nachbetäubung abgestochen
    Anderen werden Gliedmaßen abgetrennt, noch bevor sie entblutet sind

    Von Einzelfällen kann angesichts dieser Dimension kaum die Rede sein. Zumal die Aufnahmen auch systemische Probleme dokumentieren:

    Zum Beispiel kommt es regelmäßig zu Staus in der sog. „Schlachtstraße“, sodass die gesetzlich vorgegebene Zeit zwischen Betäubung und lebensbeendendem Entblutungsstich deutlich überschritten wurde. Das lässt sich nicht auf einzelne Mitarbeitende abschieben.

    Tönnies versucht mit allen Mitteln unsere Aufnahmen kleinzureden, um möglichst leise aus der Sache wieder rauszukommen.
    Doch wir lassen uns davon nicht unterkriegen! Wir haben alle Verstöße angezeigt und kämpfen weiter.

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