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Clemens Tönnies behauptete einst:
„Sie werden nie bei Tönnies irgendwie hören wir gehen schlecht mit den Tieren um, das ist unsere DNA.“
Unsere Aufnahmen zeigen u. A. folgendes:
Schweinen wird mit Treibpaddeln direkt ins Gesicht geschlagen
Tiere werden mit der spitzen Seite des Paddels malträtiert
Ein krankes Schwein wird getreten, damit es weiterläuft
Tiere werden von automatischen Toren sehr lange eingeklemmt
Schweine mit deutlichen Anzeichen einer Fehlbetäubung werden ohne Nachbetäubung abgestochen
Anderen werden Gliedmaßen abgetrennt, noch bevor sie entblutet sind
Von Einzelfällen kann angesichts dieser Dimension kaum die Rede sein. Zumal die Aufnahmen auch systemische Probleme dokumentieren:
Zum Beispiel kommt es regelmäßig zu Staus in der sog. „Schlachtstraße“, sodass die gesetzlich vorgegebene Zeit zwischen Betäubung und lebensbeendendem Entblutungsstich deutlich überschritten wurde. Das lässt sich nicht auf einzelne Mitarbeitende abschieben.
Tönnies versucht mit allen Mitteln unsere Aufnahmen kleinzureden, um möglichst leise aus der Sache wieder rauszukommen.
Doch wir lassen uns davon nicht unterkriegen! Wir haben alle Verstöße angezeigt und kämpfen weiter.