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  • Jul 6, 2026, 5:42 PM

    @wauz sorry, aber du hast wirklich keine ahnung. drosten war derjenige, der sars1 sequenziert hat. streek ist ein bullshitter und halotri, alle seine predictions waren falsch. drosten lag meist richtig. streeck ist deswegen jetzt auch in der cdu und gut vernetzt mit spahn. bist du querdenker?

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  • Jul 6, 2026, 6:06 PM

    @mspro
    Genau. Sars1 hat er entdeckt. Als Biochemiker hat er das gekonnt. Er war mal Fachmann für Labormethoden. Das war 2003. Und hat da seine Verdienste gehabt. Aber: er macht da schon lange keine Forschung mehr. Er ist inzwischen, als "Professor", ein Instituts-Manager. Und er war (ist vielleicht noch), Geschäftsführer der privatwirtschaftlichen Labor-Firma der Charité. Die in ihrer Gesamtheit die Rechtsform einer Stiftung hat, was allerdings nichts besagt.
    Die Diskussion um die generelle Aussagekraft von PCR-Tests können wir auslassen, es ist allerdings belegt, dass die vorhandenen Tests damals oft unsachgemäß verwendet wurden, was viel false-positive erzeugt hat.
    Ganz unabhängig von der Testmethode bei der Auswertung von Proben ist aber der entscheidende Punkt die Probennahme selbst. Sicherlich kann man 100%-Kontrollen machen. Dann hat man ein gewisses Maß an Zuverlässigkeit. Vorausgesetzt, diese werden in einem kurzen Zeitrahmen genommen, denn die zu prüfende Eigenschaft (Virus vorhanden?) ändert sich ja mit der Zeit.
    Man hat allerdings keine 100%-Kontrollen vorgenommen, sondern Stichproben gezogen. Und, ja, genau da ist es eine Frage der Wissenschaftlichkeit, wie man Stichproben zieht, damit man Aussagen über die Grundgesamtheit ziehen kann.
    Christian Drosten hat das Problem der Stichprobenauswahl nie erwähnt, und, das ist auch klar, er hat keine Ahnung davon. Das ist nicht seine Baustelle. Die ist es eben, Proben zu beurteilen. Daraus kann man überhaupt _keine_ Aussagen über die Verteilung der spezifischen Eigenschaft in der Grundgesamtheit ziehen.
    Das weiß er nicht. Davon redet er nicht. Aber sonnt sich im Glanz des Ruhmes seiner Heldentaten im Labor.
    Was nun Ahnung betrifft: ich komme aus der empirischen Soziologie. Also einem Zweig, der sich massiv mit der Frage der Aussagekraft von Stichproben machen muss. Heimspiel!
    Die Epidemiologie muss sich als Sozialwissenschaft begreifen, weil sie sich auf Menschen in (großen) Gruppen bezieht. Das ist aber bei fast allen "Epidemiologen" nicht der Fall, weil sie sich als Hilfswissenschaftler für Kaufleute betätigen. Es gibt da Leute (wie Lauterbach), die können dir genau sagen, wieviel Packungen eines Medikaments mehr verkauft werden, wenn man den Grenzwert eines Indikator um zwei Hundertstel absenkt. Das ist die marktübliche Epidemiologie.
    Über die Verbreitung eines Virus in einer Bevölkerung wissen sie nichts, und können auch keine Aussagen treffen.
    Hendrik Streeck war einer der wenigen weltweit, die dazu überhaupt eine Studie gemacht haben.

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  • Jul 6, 2026, 6:16 PM

    @mspro
    Was das "richtig liegen" betrifft: nein, Drosten lag nie richtig. Es war nur so, dass die Dinge, die vordergründig in die Öffentlichkeit gebracht wurden, mühsam auf eine einheitliche Linie gebracht wurden. Und wenn es Brüche im Narrativ gab, (gab es zuhauf), hat man das zugekleistert mit einer Menge an Aussagen, die für 'normale Menschen' mangels Fachkenntnis nicht zu überprüfen waren.
    Es wäre jetzt eine Mammutaufgabe, die Wendungen der öffentlichen Erzählung alle nachverfolgen zu wollen. Da wären etliche Promotionsdissertationen möglich.
    Es gibt einen ganz entscheidenden Punkt, der nach wie vor aus der Diskussion herausgehalten wird: es war schon Ende April 2020 klar, dass Sars-2 schon deutlich vor dem Februar 2020 in Deutschland gewesen sein muss.
    Mithin die ganze Erzählung von der Prävention schlicht Kokolores war.

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  • Jul 6, 2026, 7:28 PM

    @wauz ich kenn mich in der sozialforschung auch gut aus, habe mich mit epidemiologischen modellen beschäftigt und die studienlage zu covid eng vervolgt. streeck war der schaumschläger, drosten lag fast immer richtig. im übrigen bin ich hier allergisch gegen querdenker und du solltest dir genau überlegen, ob du nochmal antworten willst.

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  • Jul 6, 2026, 7:54 PM

    @mspro
    Merkst du eigentlich, dass du gar nicht argumentierst? Und nur ad personam Angriffe raushaust?
    Ich weiß nicht, was du mit Studienlage meinst, aber eins ist klar: Streeck hat eine Feldstudie gemacht. Es gab noch zwei ähnliche Nachfolgestudien. Ansonsten gab es in Deutschland nichts und anderswo auch nicht.
    Bei einer Studie gibt es zwei interessante Teile: den Methodenteil und die Daten. Letztere gelangen so gut wie nie in die Öffentlichkeit. Es gibt dann meist einen Auswertungsteil, mit dem man sich begnügen muss.
    Der "Ergebnis"-Teil enthält das, was die Presse und der Auftraggeber liest. Abgesehen vom publication bias ist es gerade in den Sozialwissenschaften so, dass die Interpretation den Wünschen des Auftraggebers entspricht. Gar zu oft entdeckt man deutliche Brüche zwischen Auswertung und "Ergebnis". Dazu muss man das nicht nur lesen, sondern auch verstehen können, was da geschrieben steht.
    Streecks Heinsbergstudie war so ein Fall: das interessanteste Ergebnis stand nicht explizit drin. Dasselbe bei der Regressionsanalyse des IfO-Instituts über Testergebnisse. Wenn man das durchdacht hat, wurde klar, dass die Prämisse "Sars-2 ist ganz neu" widerlegt wurde.
    Ich weiß nicht, was Herr Streeck denkt, weiß und will. Dito Drosten. Was aber klar ist, dass Drosten nichts selber geforscht hat und seine Ableitungen aus den RKI-Zahlen (mangels deren Wissenschaftlichkeit) nicht haltbar sind.
    Das Schaumschläger-"Argument" trifft also sicher auf Drosten zu.
    Ich würde dir jetzt dringend empfehlen, entweder zu echter Argumentation zu wechseln, oder das Thema nicht weiter zu verfolgen. Ich wiederhole: Drosten ist kein Beidpiel für Wissenschaft!

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