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  • Jan 27, 2026, 8:52 PM

    @tux0r @AwetTesfaiesus
    Ich weiss jetzt möglicherweise, wer dazu beiträgt, dass die Parteien, die ICH am allerwenigsten wählen möchte, diejenige Politik machen werden, die ich am allerwenigsten wählen möchte. Aber das hängt davon ab, welche Parteien du am allerwenigsten wählen möchtest. Im Moment bin ich übrigens noch nicht am Tiefpunkt. Kann aber locker noch kommen, wenn das mit der asymetrischen Demobilisierung weiter gut funktioniert.

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  • Jan 27, 2026, 8:59 PM

    @tux0r @AwetTesfaiesus

    Aber um die ging es ja gar nicht. Es ging ja um die, die du am allerwenigsten wählen würdest.
    Ich hätte da unter denen, die es in den Bundestag geschafft haben eine sehr klare Nummer 1.
    Und auch wenn ich bei meiner Nummer 2 mehr und mehr ins straucheln gerate, so gibt es dort doch auch Menschen, denen ich meine Stimme geben würde.

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  • Jan 27, 2026, 9:12 PM

    @Gormfull @AwetTesfaiesus Könnte man. Oder man könnte an dem Tag was Interessanteres machen und bemerkte hinterher keinen Unterschied.

    Mir persönlich ist es tatsächlich total schnuppe, wer mich vor der Wahl belügt und nach der Wahl ignoriert.

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  • Jan 27, 2026, 9:51 PM

    @AwetTesfaiesus @Gormfull Ich nehme die Parteienoligarchie, die sich wie zum Spott "Demokratie" zu nennen pflegt, beim Wort, wenn die Parlamentarier sagen, ihre Aufgabe sei die Vertretung des Volkes. Wäre es da nicht sinnvoll, bei neuen Entwicklungen zwischen zwei Wahlen das Volk auch mal zu fragen, was es eigentlich will?

    Das tut "die Republik" nämlich nicht.

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  • Jan 27, 2026, 10:11 PM

    @tux0r @AwetTesfaiesus

    Naja, auf Bundesebene nicht, aber zumindest auf Landesebene gibt es ja schon Volksentscheide. a) lebst du in einem entsprechenden Bundesland und falls ja b) gehst du dort zu Landtagswahlen?
    Und ja, da muss Volk sich selber darum kümmern befragt zu werden, aber es wäre in gewissem Sinne undemokratischer, wenn Parteien die Fragen vorgeben.

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  • Jan 27, 2026, 10:13 PM

    @Gormfull @AwetTesfaiesus Volksentscheide halte ich für ein Feigenblatt, mit dem die Oligarchie ihre Existenz zu rechtfertigen versucht. Oder sind in Berlin die Immobilienkonzerne schon enteignet?

    In der DDR gab es "Eingaben", in der heutigen BRD gibt es Petitionen und "Volksentscheide". Die können hinreichend viel Unterstützung bekommen, werden dann gutherrenhaft angehört und anschließend in die Rundablage verschoben, wenn sie der führenden Partei nicht passen.

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