@afelia Ich drück dir die Daumen, und als Biologe rate ich dir, nicht aufzugeben.
Self-care to the max. Du hast so viel Gutes getan, du schuldest niemandem mehr irgendwas außer die selbst ein so gutes Leben, dass es noch sehr lange dauern kann.
Anyway.
Alle Lösungsansätze für diese Syndrome die alle schwer symptomatisch fassbar sind, aber durchweg mit "brain fog" und episodischer debilitating malaise einhergehen, liegen afaict auf dem Tisch, und es brauch nur noch Leute die sie zusammensetzen.
Ich bin kein Immunologe, aber ich hab lang genug immonologische Papers reviewed, um ein dereguliertes Cytokinprofil zu erkennen, wenn ich eins sehe.
Die volkstümliche Gleichsetzung CFS = ME/CFS = Long Covid ist mega kontraproduktiv, aber eine breite Querschnitt(cross-sectional)studie der Cytokinprofile bei allen Lauten mit robustem Verdacht auf *irgendein* CFS dürfte Schlüsselerkenntnisse bringen, die zu einem therapeutischen Durchbruch führen.
Man kann ja KI drübergehen lassen.
Wichtig ist, dass keine ätiologische Hypothese vorweggenommen wird, um die Stichprobe auf Covid usw einzuschränken.
Platt und schonungslos gesagt, was du hast ist offenbar so was wie Neurodermitis, nur auf der *anderen* Seite der Blut-Hirn-Schranke.[*]
Klingt übel, aber um House zu zitieren: "it's never lupus, except when it's lupus".
[*] Unironisch: das ZNS ist nach innen gestülpte Haut.