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Replies

  • Mar 18, 2026, 10:13 AM

    Das bedeutet übrigens effektiv: Eine IAAP CPACC-Zertifizierung ist wertlos und wer die hat (und öffentlich zur Schau stellt) zeigt damit ziemlich derbes Unwissen und ist den eigenen Fähigkeiten gegenüber sich selbst wohl kein bisschen demütig.

    Will man mit solchen Leuten dann arbeiten, oder nimmt man dann doch lieber die nervigen Behindis vom Internet?

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  • Mar 18, 2026, 10:18 AM

    Und wer bekommt eigentlich dieses CPACC?

    „Für das CPACC-Zertifikat ist 1 Jahr Erfahrung in Barrierefreiheit oder eine neue/sich ändernde Rolle mit einer gewissen Verantwortung für Barrierefreiheit erforderlich. Kandidaten mit weniger als einem Jahr Erfahrung werden gebeten, ihren Hintergrund und ihre Ziele in Bezug auf die CPACC-Zertifizierung zu beschreiben.“

    Achso. Also nur Leute, die schon genügend Möglichkeiten hatten, unendlich viele Barrieren und -Ismen zu reproduzieren. Grrrrrrr.

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  • Mar 18, 2026, 10:09 AM

    @kc Noch nicht drauf geguckt, aber erinnert mich an die datenschutzschulung bei meiner arbeit. Ich klicke immer “barrierefreies PDF” an, weil ich dann den test machen darf, ohne 20 minuten video-slideshow zu gucken. Ich habe das alles so internalisiert, dass ich die schulung überspringe.

    Bei barrierefreiheit war es tatsächlich so ähnlich. Die mussten wir aber nur einmal machen, nicht jedes jahr. Zeigt auch, wie wichtig das thema der firma ist. :blobfoxsad:

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  • Mar 18, 2026, 10:39 AM

    @toni @kc Bei uns gibts nicht mal ne für alle verpflichtende Schulung für Barrierefreiheit. Versuchen wir AKA die Behinderten der Firma seit Jahren zu ändern.

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  • Mar 18, 2026, 10:17 AM

    @kc Sehr geil Frage 3: Ein beliebtes Farbdesign-Thema in einem Website-CMS besteht aus pastellfarbenen Schaltflächen und hellgrauem Text auf weißem Hintergrund. Menschen mit welcher Behinderung haben die größten Probleme mit dieser Farbpalette?

    Ähm, die richtige Antwort ist: Da haben alle Probleme mit, dafür braucht man keine Behinderung.

    Da sind echt schon ein paar Allgemeinplätze drin in dem Ding.

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  • Mar 18, 2026, 10:21 AM

    @kc Denke, dann können sich alle Mastodon UserInnen schon mal für das Zertifikat anmelden für's (mehr oder weniger gut) Nutzen von Alt-text. Wird schon passen.

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  • Mar 18, 2026, 12:08 PM

    @kc Hm... Ob nun taubblinde Menschen oder Menschen mit Sehschwäche das größere Problem mit pastellfarbenen Buttons haben kommt ein bisschen darauf an wie diese Buttons sonst beschaffen sind würde ich sagen... 🙄

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  • Mar 20, 2026, 1:14 PM

    @kc So krass, ich hab jetzt die englische Version davon gesucht und die haben in der deutschen Übersetzung einfach einen Fehler drin: Question Four: Screen readers are a type of assistive technology that relays information displayed visually in digital media to the reader in a computerized voice. For a blind person who prefer to read in silence, what other format might a screen reader output to?

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  • Mar 20, 2026, 1:39 PM

    @SunDial79 Ja, dass die allgemein nicht so gut mit ihren Übersetzungen sind ist mir auch schon sehr sehr oft aufgefallen, das hier ist mal mal wieder ein solcher Fall.

    Von Fragen aus diesem Kaliber gibts für die Prüfung noch ein paar mehr, aber die lassen sich wie diese hier nahezu alle per Common Sense lösen.

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  • Mar 20, 2026, 1:46 PM

    @kc Ich hab bei der Frage so häh gedacht, weil als ich "Bildschirmlesegerät" gehört hab, hat mein Hirn wahrscheinlich für die Erklärung abgeschaltet, weil ich weiß ja seit Jahrzehnten, was Bildschirmlesegeräte sind. Und dann hab ich die Antworten nicht verstanden. Und dann mich über aktualisierbare Braillezeile geärgert, was im technischen Jargon korrekt sein mag, aber unnötig unüblich ist.

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  • Mar 20, 2026, 1:16 PM

    @kc Frage 4: Bildschirmlesegeräte sind eine Art von Hilfstechnologie, die Informationen, die in digitalen Medien visuell angezeigt werden in einer computerisierten Stimme an den Leser weitergibt. Welches andere Format könnte ein Bildschirmlesegerät für eine blinde Person, die es vorzieht, in Ruhe zu lesen, ausgeben? Screen Readers sind doch keine Bildschirmlesegeräte. Bin sehr entsetzt.

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  • Mar 20, 2026, 2:18 PM

    @SunDial79 @kc Klingt schwer nach KI-Übersetzung. Wozu auch »teure« Übersetzer*innen einsetzen? Anderes Thema, selbe schlechte Idee dahinter.

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  • Mar 18, 2026, 10:35 AM

    @kc Ich kann aus diesen Fragen echt nicht schließen, wie man damit eine vernünftige barrierefreie(oder wenigstens -arme) Website oder Applikation zimmern könnte. Das besteht ja größtenteils nur aus Gemeinplätzen.

    Wenn ich jetzt so eine Site/App zusammenzimmern müßte, dann wäre es für mich naheliegend auf jemanden wie Dich zurückzugreifen. (Screenreader finde ich als Sehender extrem anstrengend).

    Und lynx/links/elinks vermitteln da auch nicht ganz das was ein Screenreader draus macht, denke ich. Wobei letztere Tools ganz nützlich sind, um manchen Kunden, deren Website zwar ein optisches Feuerwerk sind, aber bei Google ein Kack-Ranking haben, zu zeigen woran das liegt - wenn da "kein Fleisch" in Form von Text/Inhalt da ist, dann nutzt der ganze optische Hokuspokus nix.

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  • Mar 18, 2026, 10:40 AM

    @echopapa Für Web-Zeugs gibts das WAS-Zertifikat, da sind etwas andere Fragen, aber das ist insgesamt ähnlich problematisch. Hab ich hier auch schon mal auseinandergenommen und werde das demnächst auch nochmal wieder tun.

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  • Mar 18, 2026, 10:25 AM

    @kc
    Oh wow. Das ist ja echt Müll diese Prüfung🙈

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  • Mar 18, 2026, 10:34 AM

    @kc Auf Anhieb ohne groß nachzudenken und ohne monatelange Vorbereitung 100%.

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  • Mar 18, 2026, 11:15 AM

    @kc Also die zutreffende Norm bei Frage 9 hätte ich nicht gewusst, aber sonst waren die Fragen eigentlich nicht schwer, obwohl ich mit dem Thema Accessibility beruflich und privat wenig zu tun habe

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  • Mar 18, 2026, 7:46 PM

    @kc Ernstgemeinte Frage: Zählt es auch zur Barrierefreiheit eine solche Datei in einem Format bereitzustellen, für das man keine besondere Software braucht? Ich scheitere nämlich schon daran, dass ich ohne weitere Tricks keine MS Word-Dateien öffnen kann.

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  • Mar 18, 2026, 7:47 PM

    @maswaba Nicht im engeren Sinne des Gesetzes. Das ist vielmehr ein Usability-Problem.

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  • Mar 20, 2026, 7:35 AM

    @kc Also die Beispielfragen sind fast so schwierig wie die Mofa-Fahrprüfung die man mit 15 machen kann.

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  • ErikErikDerBezwinger@social.tchncs.de
    Mar 20, 2026, 8:35 AM

    @kc Hm, meiner Ansicht nach sind die Antwortmöglichkeiten bei Frage 5 falsch oder die Frage ist falsch gestellt. Aber natürlich kann auch ich die Fragen falsch verstehen oder die Übersetzungen sind drollig.

    Ich kontrolliere (und verbessere) die "KI"-erstellten Untertitel meiner Videos und natürlich ist da Grammatik und Zeichensetzung drin - wenn ich keinen Unsinn rede und die "KI" mal gerade keinen Aussetzer hat ;)
    Vorher/nachher zu vergleichen ist spannend.

    Ähnliches gilt für Frage 9: Eine EU-Norm als Abkommen zu bezeichnen, ist auch irreführend. Abkommen sind Verträge, eine Norm ist eine Spezifikation.

    Von anderen Zertifizierungen kenne ich es bereits, dass man eigentlich eher lernt, was Prüfende erwarten, wenn bestimmte Schlüsselworte fallen. Das ist das eigentlich aufwendige, mMn.

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  • Mar 20, 2026, 12:58 PM

    @kc Sind die veraltet? Ich würde nämlich sagen, dass keine der Antworten bei Frage 5 die Probleme mit automatischen Untertiteln beschreibt. Und die Definition von Bildschirmlesegerät da find ich auch komisch, die kenne ich als Lesegeräte und weiß aber natürlich, dass Bildschirmlesegeräte heutzutage auch sprechen können, aber an Bildschrimlesegeräten ist halt immer noch der Bildschirm wichtig. Muss man nur 10 Fragen beantworten und fertig?

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  • Mar 20, 2026, 1:50 PM

    @kc Ja, also KI-Untertitel haben natürlich mittlerweile Zeichensetzung und sind auch grammatisch oft okay, Problem kann sein, dass sie Fehler enthalten aber das steht hier nicht drin. Schriftdolmetschende bestehen bei weniger als 98 % Korrektheit ihre Prüfung nicht, wollte ich nur mal sagen, weil ja öfter mal rumgeschwärmt wird, wie gut die Untertitelung ist. Aber das nur am Rand.

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  • Mar 20, 2026, 2:12 PM

    @SunDial79 Ja, es ist einfach alles unendlich peinlich für Barrierefreiheits-"Professionals".

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  • Mar 20, 2026, 2:22 PM

    @kc Hat nicht mit der IAAP zu tun, aber ist mir heute auch gerade wieder begegnet. Die Uni, wo ich studiert hab, hat 2018 ein "Handbuch barrierefreie Kommunikation" herausgegeben. Das wurde 2024 auch auf Englisch herausgegeben. Eine der Herausgeberinnen hat vorgestern auf LinkedIn geschwärmt, wie toll das ist, dass sie das auf Englisch als Open Access rausgeben konnte. Und es ist ein Fachbereich für Sprach- und Übersetzungswissenschaft. library.oapen.org/handle/20.50

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  • Mar 20, 2026, 2:24 PM

    @kc Und in den Blindenkramkapiteln, die anderen habe ichnicht auf Englisch gelesen, weil ich das ganze Handbuch halt ziemlich gut kenne, sind auch lauter Übersetzungsfehler drin, weil die sich halt mit unserem Technikkram nicht auskennen. Auch so im Format Screenreader / Bildschirmelesegerät, nur noch mehr davon. link.springer.com/book/10.5708

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  • Mar 20, 2026, 2:26 PM

    @kc Sollte ich jemals die Prüfung machen müssen, ich hoffe das kommt nicht vor, mach ich sie glaub ich lieber auf Englisch, dann verstehe ich die Fragen vermutlich mit weniger Mühe.

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