Login
You're viewing the assemblag.es public feed.
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    F) Das Interview wird beschrieben und erst danach legt der Artikel offen, dass bei der Bearbeitung des Dokuments Eralps Büro, ihr Sprecher und die Landesvorsitzende der Linken in Berlin beteiligt waren.

    Vorher klingt das Anders: Dort ist von Eralp und ihrem Mann die Rede und kurz darauf:

    Screenshot aus dem Spiegel-Artikel, zum Teil im Text markiert:
"[Markierung beginnt.] Das Word-Dokument, das am Mittwochmorgen beim SPIEGEL ankommt, enthält Kommentare, Streichungen, Anmerkungen, die Eralp, ihr Sprecher und mindestens eine weitere Person während der Bearbeitung gemacht haben. [Markierung endet.] Dadurch ist ungeschönt festgehalten, wie die Frau, die Berlin regieren will, sich wirklich in dieser Stadt fühlt: nicht mehr sicher. Sie hat Angst vor Leuten, mit denen manche ihrer Parteifreunde enge Kontakte pflegen."
    💬 1🔄 0⭐ 0

Replies

  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Ich würde mal ganz nüchtern festhalten, dass hier am Anfang des Textes (bei mir) der Eindruck entsteht, Eralp kommuniziert verängstigt mit ihrem Mann und ihrem Pressesprecher. Die Fakten sagen: Die Büros Eralps, des Landesverbands und ihr Pressesprecher schicken das Dokument hin und her.

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    G) Der Spiegel stellt eine Frage zu einer konkreten Person, die Antwort darauf wird komplett nicht autorisiert. Außerdem ist im Bearbeitungsmodus die gesamte Frage gestrichen und die Bearbeitung von Eralp kommentiert: "Es gibt ein PROBLEM." ...

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Anschließend wird das Eingangszitat hier einsortiert "[mein Mann und ich möchten nicht konkrete Namen nennen], er hat Angst vor diesen Leuten und ich auch." Der Sprecher schreibt den Hinweis "Ich kann Fragen der Journalisten nicht streichen"

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Sie fragt daraufhin "Was mache ich jetzt? Ich hätte dieses Interview niemals zusagen dürfen." Hier nochmal kurz direkt kommentiert, weil es nicht sicherheitsrelevant ist: insbesondere nach der Beschreibung, dass die Spiegel-Journalist*innen fast nur Antisemitismus ...

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    thematisiert haben und nicht das politische Programm, klingt das vor allem genervt. Auch aus dem Arbeitsvorgang ergibt sich an keiner Stelle eine Forderung, die Frage zu streichen.

    Weiter weist Eralp auf einen Tipp vom LKA hin, niemals Namen zu nennen, den sie sich offenbar eingeprägt hat.

    💬 1🔄 1⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Danach versucht sie zu verdeutlichen, was das Problem ist. Ich zitiere das nicht. Die Spiegel-Journalist*innen unterstellen in der schriftlichen Kommunikation einen "verzweifelt"en Tonfall, den ich da nicht reinlese. Danach Exkurs Harry Potter. Und angäbliche Angst vor der "Präsenz" eines Namens.

    💬 1🔄 1⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Danach wird groß und breit und ohne Faktengrundlage beschrieben, wie sich die Autor*innen die Sicherheitssituation in Berlin so vorstellen. Auch das tut eigentlich nichts mehr zur Sache, eil es von der Realität abweicht und nicht auf aussagekräftigen Quellen beruht.

    💬 1🔄 1⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    H) Die Rolle von Ibrahim Ibrahim und des VPNK im Kontext PFLP und Hamas wird beschrieben. Auch, dass es offenbar keine Hinweise gibt, dss er Anschläge oder gewalttätige Aktionen plant oder daran beteiligt ist.

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    I) Die Kontakte zwischen Linksparteistrukturen und der pro-palästinensischen Szene werden mEn wahrheitsgemäß dargestellt. Ebenso wahrheitsgemäß: Der Landesverband und Eralp stellen sich stets aktiv gegen diese Strukturen. (Der Spiegel nennt das "ambivalent", das ist evtl. von der Meinungsfreiheit...

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    ...gedeckt, aber mEn nicht von den Fakten. Wichtig ist aber, welche Akteure genannt werden: LAG Palästinasolidarität, BV Neukölln, Internationalistisches Bündnis Berlin.

    Ich denke, das ist es mit den Fakten. Und ich denke, das lässt sich unverfälscht zusammendampfen auf:

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Es gibt gewaltbereite "propalästinensische" Organisationen mit Verbindungen zu den Terrorgruppen Hamas und PFLP, darunter eine namentlich genannte Einzelperson. Diese Gruppen und Personen treten als "Bündnispartner" von Parteistrukturen der Linken auf, von denen sich der Landesverband distanziert.

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Es gibt zudem einen ganz allgemeinen Sicherheitshinweis des LKA (den ich aber auch regelmäßig gebe), keine Personen öffentlich namentlich zu nennen.

    Beides kommt in einem Interview zusammen, bei dem Journalist*innen über Antisemitismus in der Linken reden wollen und Eralp nicht.

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Eralp möchte insbesondere nicht gegen den allgemeinen Ratschlag des LKA handeln. Sie bewertet das Interview irgendwann Kosten-Nutzen-mäßig so: "Ich hätte dieses Interview niemals zusagen dürfen."

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Warum empfielt das LKA das? Weil daraus der Genannte & Menschen die sich ihm*ihr sozial oder parasozial nah fühlen, eine persönliche Vendetta konstruieren. Die Kette geht so: "Eralp nennt den Namen, sie hat also persönlich etwas gegen die Person. Das darf sie aber nicht, dagegen muss man etwas tun."

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Der genannte selber ist laut Sicherheitsbehörden nicht an gewaltsamen Aktionsformen beteilgt. Bleiben Menschen, die sich mit ihm "solidarisieren" würden. Das sind im Grunde die im Spiegel Artikel genannten Organisationen. Die sind ziemlich groß darin, Instagram-Kacheln zu machen und Demos mit...

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    ...wenig Zugkraft zu starten. Der harte Kern geht fast täglich mit ca. 100 Leuten auf die Straße. In Berlin mobilisierbar sind etwa 700 Leute (vgl. 7 Oktober 2026 mit 700, 2025 mit etwa 500 TN*innen). Bundesweit offenbar 5000 (Berlin 10.10.2026).

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Einzelne Akteure greifen in der Öffentlichkeit Personen an, die sie als jüdisch oder "zionistisch" identifizieren. Dabei kam es auch zu schweren Verletzungen.

    Wovor hat man also Angst bei einer Namensnennung, was muss man erwarten?

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Dass eine terrorverherrlichende Szene mit einem Potenzial von Berlinweit 700 Leuten, die mit täglichen Demos beschäftigt ist, irgendeine Aktion startet. Beispielweise Wohnorte Ausspäht, um dann mal dort zu demonstrieren, oder öfter mal vorbeizufahren, in der Hoffnung, da passiert was.

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    (Hier ist die Kampagne gegen einen ehemaligen taz-Journalisten relevant: Morddrohungen mittels Plakat auf dem sein Gesicht abgedruckt war im Umfeld seiner Arbeitsstelle und in seinem Wohnumfeld. Mehrfaches "Herumlungern" im Arbeitsumfeld und grenzüberschreitendes Verhalten/Bedrohung/Beleidigung.)

    💬 1🔄 0⭐ 0
  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Das ist das, womit man rechnen muss, wenn man einen Namen öffentlich nennt. Das muss nicht eintreten, aber das ist das Aktionsniveau der Akteure, die da eine Rolle spielen. Hinzu kommt ein stochastisches Terrorrisiko: Einzelne Personen fühlen sich so angefasst, dass sie (meist allein) Anschläge...

    💬 1🔄 0⭐ 0