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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    ...gedeckt, aber mEn nicht von den Fakten. Wichtig ist aber, welche Akteure genannt werden: LAG Palästinasolidarität, BV Neukölln, Internationalistisches Bündnis Berlin.

    Ich denke, das ist es mit den Fakten. Und ich denke, das lässt sich unverfälscht zusammendampfen auf:

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Replies

  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Es gibt gewaltbereite "propalästinensische" Organisationen mit Verbindungen zu den Terrorgruppen Hamas und PFLP, darunter eine namentlich genannte Einzelperson. Diese Gruppen und Personen treten als "Bündnispartner" von Parteistrukturen der Linken auf, von denen sich der Landesverband distanziert.

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Es gibt zudem einen ganz allgemeinen Sicherheitshinweis des LKA (den ich aber auch regelmäßig gebe), keine Personen öffentlich namentlich zu nennen.

    Beides kommt in einem Interview zusammen, bei dem Journalist*innen über Antisemitismus in der Linken reden wollen und Eralp nicht.

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Eralp möchte insbesondere nicht gegen den allgemeinen Ratschlag des LKA handeln. Sie bewertet das Interview irgendwann Kosten-Nutzen-mäßig so: "Ich hätte dieses Interview niemals zusagen dürfen."

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Warum empfielt das LKA das? Weil daraus der Genannte & Menschen die sich ihm*ihr sozial oder parasozial nah fühlen, eine persönliche Vendetta konstruieren. Die Kette geht so: "Eralp nennt den Namen, sie hat also persönlich etwas gegen die Person. Das darf sie aber nicht, dagegen muss man etwas tun."

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Der genannte selber ist laut Sicherheitsbehörden nicht an gewaltsamen Aktionsformen beteilgt. Bleiben Menschen, die sich mit ihm "solidarisieren" würden. Das sind im Grunde die im Spiegel Artikel genannten Organisationen. Die sind ziemlich groß darin, Instagram-Kacheln zu machen und Demos mit...

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    ...wenig Zugkraft zu starten. Der harte Kern geht fast täglich mit ca. 100 Leuten auf die Straße. In Berlin mobilisierbar sind etwa 700 Leute (vgl. 7 Oktober 2026 mit 700, 2025 mit etwa 500 TN*innen). Bundesweit offenbar 5000 (Berlin 10.10.2026).

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Einzelne Akteure greifen in der Öffentlichkeit Personen an, die sie als jüdisch oder "zionistisch" identifizieren. Dabei kam es auch zu schweren Verletzungen.

    Wovor hat man also Angst bei einer Namensnennung, was muss man erwarten?

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Dass eine terrorverherrlichende Szene mit einem Potenzial von Berlinweit 700 Leuten, die mit täglichen Demos beschäftigt ist, irgendeine Aktion startet. Beispielweise Wohnorte Ausspäht, um dann mal dort zu demonstrieren, oder öfter mal vorbeizufahren, in der Hoffnung, da passiert was.

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    (Hier ist die Kampagne gegen einen ehemaligen taz-Journalisten relevant: Morddrohungen mittels Plakat auf dem sein Gesicht abgedruckt war im Umfeld seiner Arbeitsstelle und in seinem Wohnumfeld. Mehrfaches "Herumlungern" im Arbeitsumfeld und grenzüberschreitendes Verhalten/Bedrohung/Beleidigung.)

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Das ist das, womit man rechnen muss, wenn man einen Namen öffentlich nennt. Das muss nicht eintreten, aber das ist das Aktionsniveau der Akteure, die da eine Rolle spielen. Hinzu kommt ein stochastisches Terrorrisiko: Einzelne Personen fühlen sich so angefasst, dass sie (meist allein) Anschläge...

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    ...auf Leib und Leben planen und durchführen.

    Und jetzt stellt euch mal vor, ihr macht was dummes, und plötzlich müsst ihr wirklich damit rechnen, dass eure vielleicht minderjährigen Lieben, Freund*innen, Partner*innen, Familie damit konfrontiert sind.

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Dass ihnen plötzlich Leute hinterherschreien "Verpiss dich!" Anfangen ihnen hinterherzulaufen, sie eventuell bis nach Hause verfolgen...

    Sich das für Interview auflegen, bei dem ihr nicht mal über eure Themen reden konntet, ist nicht wirklich nachvollziehbar.

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Es geht null darum, dass Eralp einen bestimmten Namen nicht nennen wollte und da große Angst vor einer "Präsenz" des Namens ist. Es geht darum, dass die Präsenz jedes konkreten Namens immer mit dem Risiko einhergeht, sich radikalisierte Leute ans Bein zu binden.

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:43 PM

    Der Artikel erweckt den Eindruck, als ginge es darum nur um das, wie Eralp auf die "Threat actors" reagiert. Tatsächlich halte ich einen Großteil von dem, was da passiert ist, für eine Reaktion des Spiegel Autor*innenteams.

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:52 PM

    Der Spiegel hat meiner Meinung nach nicht über reale Gefahren berichtet, sondern vor allem ein Stück über die eigene Fantasie geschrieben.

    Was aber fatal ist, ist dass dadurch die öffentliche Debatte sich nur noch um diese Fantasie dreht. Die Wirkung ist schädlich für uns alle.

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 1:52 PM

    Dieser Verantwortung sollte man sich eigentlich stellen und das Ding zurücknehmen und öffentlich machen, wie man zu dieser falschen Darstellung kam.

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 2:40 PM

    Allerletzter Gedanke hierzu: Mit total positiver Auslegung ist bei denen Mittwoch geegn 10 diese Mail reingeklatscht, sie halten das in der ersten Auswertung für total wichtig, sie überzeugen den Chefredakteur, der hebt es auf den Titel. Es ist jetzt 13 Uhr. Keine Zeit mehr, nachzudenken, das...

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  • Klemens Köhlerkoehlerklemens.bsky.social@bsky.brid.gy
    Oct 31, 2026, 2:40 PM

    ...Ding muss bis 18 Uhr fertig sein!

    Und hinterher stellt sich der Chefredakteur vor seine Leute. Sagt: Ja, wir haben das für wichtig gehalten, deswegen steht es da oben. Ich hab das durchgewunken und verantworte das und steh dahinter.

    Aber dann sollte er auch die Verantwortung übernehmen.

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