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  • Oct 27, 2026, 9:20 AM

    Mindset-Schnippsel die ich die letzten 5min @w0rg hörte:

    "Ist wichtig welche Unterversion du von dem Audi kaufst, weil die eine ist auf 250km/h limitiert, die andere nur auf 220!"

    "Man weiß ja leider nicht was die Zukunft für Diesel bringt…"

    "Der Kollege ist ja irgendwann nicht mehr da und keiner außer ihm versteht den Code, wir sollten das Problem aufschieben bis die KI das macht und den Code versteht."

    Das schlimme daran ist dass nichts davon mit hörbaren Spuren von Sarkasmus oder Ironie formuliert wurde.

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Replies

  • Oct 27, 2026, 10:07 AM
    Ich lebe in einer Welt in der überhaupt keine Frage besteht wohin sich Diesel-Preise die nächsten Jahre entwickeln werden und in der fahren mit mehr als 200km/h völlig bescheuert ist.

    Und doch gibt's da Leute die da "anderer Meinung" sind? Und das ist vermutlich nicht mal ne Randgruppe?

    Besser noch, die argumentieren mit "Diesel wegen des Fahrspaßes"? Weil so einfach 100% Leistung jederzeit, wie es ein Elektroauto mitbringt, keinen Spaß macht? IDK? Und warum ist Fahrspaß als Argument überhaupt unter den Top10 der relevanten Argumente für 2+t Blech in der Innenstadt, für mehrere dutzend Kiloeuro?

    Bin ich bescheuert oder ist es die Welt?
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  • Oct 27, 2026, 10:12 AM

    @dat Zur Preisentwicklung muss ich leider teilweise widersprechen:
    Solange wir die Umweltfolgen nicht einpreisen und ggf. Öl sogar weiter (strukturell) subventionieren, wird Diesel länger billig genug bleiben als wir uns leisten können ihn zu verbrennen. Denn die verbliebenen Ölreserven sind größer als wir noch nutzen dürfen.
    ->

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  • Oct 27, 2026, 10:12 AM

    @dat Autoritäre und rechte Politik würde gerne die Ansätze eines Umweltpreissignals (CO2-Preis, Emissionshandel) abschaffen und sich mit geopolitisch relevanten Akteuren so arrangieren, dass der Ölpreis niedrig bleibt. Insofern kannst du daraus auf die politische Haltung der Person hinter der Aussage schließen.

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  • Oct 27, 2026, 11:17 AM
    @schmittlauch ja, wenn Schaden eingepreist wäre, wäre der Preis bereits heute dramatisch höher

    Das ist aber halt das was Kapitalismus so gerne macht: Stellen suchen wo man Kosten externalisieren kann und das dann ausbeuten bis irgendwas nachgibt!

    Ich glaube aber trotzdem nicht dass es irgendeinen Weg gibt, wie Diesel im Nennpreis mittelfristig billiger werden kann (durch inflation im Verhältnis zum Einkommen billiger werden schließe ich nicht aus)

    Strom hingegen kann, erst recht für einzelne, wenn sie selber Erzeuger sind, deutlich billiger werden. Beim Strompreis kannst du dir jetzt bereits eine dauerhafte Quelle für die nächsten Jahrzehnte sichern und wenn du das nicht tust hast du gute Chancen trotzdem nicht massive Preissteigerungen sehen zu müssen.

    Sprich: Verbrenner werden absehbar nur teurer, Elektro eher unklar mit Potential zu Absicherung nach Unten.
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  • Oct 27, 2026, 11:18 AM
    @schmittlauch Abgesehen zu den (jetzt bereits klar sichtbaren) Anschaffungskosten, sehe ich jedenfalls keinen Weg wie sich die Kosten als Faktor zugunsten der Verbrenner verschieben können.
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