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  • Jul 9, 2026, 5:07 PM

    Was sind so eure Strategien, mit der Gesamtscheiße umzugehen? Ich merke, dass ich das alles nicht mehr gut wegstecke. Und dass ich keine Petitionen mehr sehen kann. (Und trotzdem zwei unterschrieben habe diese Woche.)
    Ich bin erwerbsunfähig und kann nicht hoffen auf irgendeinen großen branchenübergreifenden Streik. Und ich sehe nicht, dass Demos und Petitionen "uns" retten. Und ich bin privilegiert und finanziell relativ sicher. Was also nun?

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Replies

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  • Jul 9, 2026, 5:09 PM

    @_rya_ Weitermachen, ärgern, und dann wieder weitermachen. Zwischendurch ein Eis und liebe Menschen und dann wieder weitermachen.

    Ich seh gerade noch keinen Ausweg aus dem ewigen Teufelskreis.

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  • Jul 9, 2026, 5:14 PM

    @kc Wichtige Punkte. Auch das Eis. Ehrlich. :) Und wer sich ärgert, ist noch nicht vor Angst erstarrt, also ist das auch gut.. @_rya_

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  • Jul 9, 2026, 6:05 PM

    @fraeuleinwusel @_rya_ Was mir auch sehr hilft zu wissen ist, dass alle Leute auf die ich was gebe ebenso strugglen, und jeder meiner Kämpfe auch ein Stück weit der der anderen ist.

    Und dann hilft mir auch noch der Blick darauf, dass ich in diesen Kämpfen verglichen mit vielen anderen und in vielen Situationen enorm privilegiert bin und Zugänge haben, die anderen komplett fehlen. Also seh ich das Weitermachen leider ein bisschen als meine Pflicht, aber tbh geht das auch nicht mehr lange so.

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  • Jul 9, 2026, 5:10 PM

    @_rya_ Tja. Ja. Ich kann zu alldem nur nicken, bin genau so ratlos und trage viel zu viel Energie auf Demos, um „irgendwas zu tun“…

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  • Jul 9, 2026, 5:18 PM

    @_rya_ Was für mich funktioniert ist Ablenkung, das ist aber eher Rückzug. Ich zocke Games und wenn es mir richtig scheiße geht, auch 10 bis 12 Stunden am Tag. Das ändert genau nichts, aber ich überlebe.

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  • Jul 9, 2026, 5:24 PM

    @sonjalemke Ja, das auf jeden Fall. Aber (regelmäßiger) Kontakt im rl ist für durchaus einige Leute nicht unbedingt zugänglich, also braucht es auch dringend Alternativen/Ergänzungen… @_rya_

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  • Jul 9, 2026, 5:17 PM
    @_rya_

    Fühle... sehr.

    Ich bin vermutlich irgendwie an einem ähnlichen Punkt wie Du.
    Ich habe keine Lösung und momentan ist es auch teilweise schwer Aufmunterungen wertzuschätzen.

    Ich schaue einfach von Tag zu Tag... manche sind okay, manche weniger.
    Und Petitionen... schwieriges Thema.
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  • Jul 9, 2026, 5:18 PM

    @_rya_ Ich rede neuerdings mehr random mit Leuten.

    Das hab ich irgendwie letztes Jahr zum Schutz des Bibers angefangen, der um die Ecke eingezogen ist und ordentlich Landschaft umgestaltet.
    Gespräch mit was witzigen initialisieren oder einem Aufhänger.

    Ich glaube, es ist das Schweigen untereinander, das Handeln verhindert.

    Weil ich fange immer mit Small talk an aber es kippt von allein ins Politische. Dann findet man einen Verbündeten oder hält freundlich gegen. Hab aber das Gefühl, dass Gegenhalten der anderen Person auch guttut, weil es eigentlich der respektvolle Austausch ist, den diese braucht.

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  • Jul 9, 2026, 5:26 PM

    @_rya_@subversive.zone Zur Strategie gehört definitiv das hier - zu wissen und mich zu vergewissern, dass nicht alle anderen Menschen komplett durchgedreht sind und eine große Endzeitabrissparty feiern. Menschen wie du helfen mir beim nicht verrückt werden.

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  • Jul 9, 2026, 5:35 PM

    @_rya_
    Immer wieder versuchen etwas Pause von dem Wahnsinn zu bekommen.

    Eigentlich war ich vorbereitet darauf, was konnte man von Merz, CDU und SPD schon erwarten. Oder Putin und Trump.

    Trotzdem, auch überraschend für mich, wie mich komplett alles überfordert, an schlimmen Dingen.

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  • Jul 9, 2026, 5:40 PM

    @_rya_ Das könnte eine lange Liste an zustimmenden, resignierten Kommentaren werden. Ich geh's buddhistisch an. Nichts hat Bestand, alles verändert sich. Mal positiv, mal negativ empfunden. Auch das, was sich gerade entwickelt, wird ebensowenig bleiben.

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  • Jul 9, 2026, 8:24 PM

    @sequundi @_rya_ Meine spirituelle Skepsis/Philosophische/Auseinandersetzung mit dem Buddhismus auf den Punkt gebracht. Den eigenen Einfluss kann man nicht verhindern, aber auch nicht das Ergebnis vorherbestimmen. Grmpf.

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  • Jul 9, 2026, 8:37 PM

    @Trollhaus @sequundi @_rya_

    Buddhistische Meditation nicht als Privatvergnügen verstehen - ich suche mir historische Vorbilder, die politisch wirksam waren, wie Thich Nhat Hanh, der im Vietnamkrieg, in der Bürgerrechtbewegung etc. Unglaubliches geleistet hat. Historische Figuren allgemein, deren Wirken in hoffnungslosen Zeiten Samen bedeuten, die unerwartet wirken.

    Das hilft mir, nicht zu verzweifeln, auch wenn ich sehr, sehr pessimistisch bin, was die unmittelbare Zukunft anbelangt.

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  • Jul 9, 2026, 5:42 PM

    @_rya_ Ein Stück weit ist es bei mir einfach das Prinzip Hoffnung. Backlash kommt schließlich nur, wenn Privilegien in Frage gestellt werden.

    Was mir ansonsten hilft:

    1. Community-Arbeit. Nachbarschaftshilfe, Verein, was auch immer. Mit anderen Menschen für Menschen in deiner Umgebung was tun..

    2. Kreatives Hobby. Etwas selbst erschaffen, egal was. Muss auch nicht "gut" oder "nützlich" sein.

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  • Jul 9, 2026, 5:47 PM

    @_rya_ Ich meide social media und Nachrichten aktuell weitestgehend. Bin in einer ähnlichen Situation wie du und mache mir Gedanken wie es weitergehen würde, wenn der Rechtsruck nicht mal nachlässt... zu einem Ergebnis bin ich bisher nicht gekommen.

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  • Jul 9, 2026, 5:53 PM

    @Aron

    Social Media ist ja nicht mal der schlimme Teil (hier). Ich habe heute ca. 8 wohnungslosen Menschen Geld gegeben und mit ihnen geredet. Mich macht das fertig, wie auf der Straße in einem der reichsten Länder der Welt mit Menschen in Armut umgegangen wird.

    (Und ich habe trotz Sehbehinderung (!) vier Nazis gesehen (mit offen und völlig ohne Scheu zur Schau getragenen Nazi-Klamotten).)

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  • Jul 9, 2026, 5:49 PM

    @_rya_
    Weitermachen.
    Ich weiß, dass ich alleine nichts ändern kann.

    Aber ich kann jeden Tag versuchen, Entscheidungen zu treffen, für die ich mich später nicht schämen muss.

    Und mich daran erinnern, dass sich trotz allem Dinge auch sehr schnell ändern können - in alle Richtungen. Auch zum Guten.

    Aber am Ende bin ich für mein Leben und meine Entscheidungen verantwortlich.

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  • Jul 9, 2026, 6:04 PM

    @_rya_ Ich bin in den letzten Ausläufern der Baseballschlägerjahre in der Provinz im Osten aufgewachsen und hatte daher nie große Hoffnungen in die Mehrheitsgesellschaft. Meine Strategie war immer, mich in alternativen Orten zu organisieren, enge Freund:innenschaften zu führen und das Privileg zu nutzen, sich auch mal rausziehen zu können (Serien, Urlaub etc.). Leider reproduzieren auch alternative Zusammenhänge viel schlechtes und natürlich bleibt die Ohnmacht gegenüber der Gesamtentwicklung.

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  • Jul 9, 2026, 6:05 PM

    @_rya_
    Bin einer Partei beigetreten, die auf mittlere Sicht eine demokratische Alternative zum aktuellen Partei-Streitsystem aufbauen möchte.

    Das hat mir schon vor einem Jahr 80% Entlastung gebracht, weil ich jetzt eine Perspektive habe und viele Dinge besser einordnen kann.

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  • Jul 9, 2026, 6:41 PM

    @_rya_ Ja, wie soll ich’s sagen. Es ist tatsächlich eine Gesamtscheiße. Ich hab in meinem “normalen” Leben genug zu tun und immer wieder privat neue Kämpfe (oder die gleichen immer wieder) gegen Behörden zu kämpfen) und die bedrohenden Einschläge von außen werden auch immer mehr und immer massiver. (Hab grad das Bild im Kopf von der Matrix-Szene, wo alle auf ein Loch in der Decke ballern und “die Maschinen” aufgrund purer Masse doch durchkommen und alles vernichten wollen)

    Was mach ich dagegen? Keine Ahnung, ablenken: Spiele, Sport, Familie, Musik.

    Aber das Interesse an Politik lässt sich letzten Endes ja auch nicht mehr, wie soll ich’s sagen, beenden. Zumal Kopf in Sand letzten Endes auch nix bringt….

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  • Jul 9, 2026, 6:42 PM

    @_rya_ Weitermachen und Pausen und hedonistische Zeiten verteidigen.
    Wenn du eine bessere Idee findest: Immer her damit.

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  • Jul 9, 2026, 6:42 PM

    @_rya_ Ich hab keine guten Strategien. Ich struggle privat so das sehr wenig Kraft für politische Struggles übrig ist, aber das ist ja keine Strategie und ich wünschte auch es wäre anders

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  • Jul 9, 2026, 6:55 PM

    @_rya_ ein Mensch muss Fortschritte fühlen können, wenn man meiner Therapeutin glauben darf.
    Bei mir hilft es, gezielt auf ein/einige Ding/e hinzuarbeiten die klein und in meinem machbaren Rahmen sind. Im Kopf gleicht das vieles aus, auch wenn 10 Unterschriften für den Volksentscheid sammeln oder eine halbe Stunde Müll einsammeln nicht die Welt retten werden.

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  • Jul 9, 2026, 6:58 PM

    @_rya_ wichtig ist halt, das ich mir vorgenommen habe das zu schaffen und dann merke: ja, geschafft!
    Am besten mit Liste und abhaken.

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  • Jul 9, 2026, 8:21 PM

    @_rya_ Akzeptieren, dass man nicht alle wichtigen Kämpfe führen kann und es okay ist sich zu dabei beschränken. Und dass man sich nicht mit allen schrecklichen Dingem auseinandersetzen muss

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  • Jul 9, 2026, 8:28 PM

    @_rya_ Und immer mal wieder auf Demos gehen. Es tut unglaublich gut, sich dadurch zu vergewissern, dass man nicht allein ist.

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  • Jul 9, 2026, 8:26 PM

    @_rya_

    Weitermachen auf jeden Fall, mit allem, was du als sinnvoll ansiehst.
    Für mich ist jede Aktion und jede Emotion besser als in Angst zu erstarren oder in Aussichtslosigkeit zu versinken.

    "Kämpfen hält das Herz am Leben" (Bukowski)

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  • Jul 9, 2026, 8:29 PM

    @_rya_
    Gezielt mit den Menschen in Kontakt gehen, die mir gut tun, diese Verbindungen stärken.
    Allein oder gemeinsam auf die kleinen, guten Dinge fokussieren, miteinander teilen, wo Dinge gut laufen...

    Und an schlechten Tagen: atmen.

    🫂💕

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  • Jul 9, 2026, 8:36 PM

    @rya@subversive.zone Bis letztes Jahr waren das meine Foto-Spaziergänge am Mittelrhein. Derzeit sieht es nicht so aus, als ob ich das in diesem Jahr weitermachen könnte.

    Nein, Strategien habe ich keine. Ich existiere halt vor mich hin. Fühle seit Jahren kaum noch was. Habe immer öfter und immer längere „alles zuviel“-Phasen. Immer mal wieder Depressionsschübe. Versuche ab und zu doch nochmal, Hilfe zu bekommen und habe doch nie irgendwelche Erwartungen.

    Ich gehe noch zu Demos, wenn es irgendwie geht, zeichne Petitionen auf dem Petitionsserver des Bundestages und ggf. der Landtage mit. Ja, und die Armuts-Demo jeden Monat in Köln. Mehr geht nicht. Überleben ist schon anstrengend genug.

    Und ich habe einen Notausgang, falls gar nichts mehr geht.

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  • Jul 9, 2026, 8:39 PM

    @atarifrosch @_rya_
    Fühlt euch bitte beide gedrückt.

    Ich muss, das merke ich, auch nach Strategien suchen, denn ich werde zunehmend dünnhäutig, fühle mich be- und überlastet.

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  • Jul 9, 2026, 8:45 PM

    @_rya_

    Auf irgendeine für dich neue Weise Selbstwirksamkeit fühlen. Das muss sich nicht einmal um die Rettung der Welt drehen, im Gegenteil führen selbst kleinste Dinge in der Finsternis eher zum Ziel meiner Erfahrung nach.
    Hattest du den Hashtag FriendlyMonday mitbekommen? Der war eine grandiose Sammlung kleiner guter Gesten.
    Selbst sowas wie die bemalten Steine in den Corona "Lockdowns" waren ja wirklich kleinste Dinge, die einander Verbundenheit spüren ließen und Lächeln auf Gesichter zauberten.

    Was ich gerade angesichts des aktuellen Clusterfucks probiere ist, mir nochmal meine Grundideen bezüglich RationalPrepping in Erinnerung zu rufen und in Hinblick auf Selbstwirksamkeit zu überlegen ob ich nicht ein kleines neues Hobby - am besten mit anderen - beginnen könnte, welches gleichzeitig einen Skill trainiert, der mir und meinem Umfeld in härteren Zeiten helfen könnte. Zb: Paracord-Dinge basteln und dadurch Knoten lernen, zu einem Mental Health First Aid Training gehen, Kartenzeichnen lernen, über sichere alternative Kommunikationsmittel informieren und vielleicht Kurse besuchen, mit einer nahen Person eine Vereinbarung treffen dass wir beide uns in unterschiedliche im Katastrophenfall wichtige Themen einarbeiten,..
    Oder auch sowas wie eine Baumpatenschaft in der Stadt übernehmen und um diesen gut kümmern, sich regelmäßig um einen Bücherschrank kümmern, oder im Tierheim helfen, hier tolle/lustige Beiträge posten oder schöne Bilder/Geschichten/Inspirationen ins Fediverse geben.

    Ganz egal was - Hauptsache du schaffst es wieder deine Selbstwirksamkeit besser wahrzunehmen.

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  • Jul 9, 2026, 8:51 PM

    @_rya_ ich fühle das alles sehr mit. Ich habe einen Job, auch wenn ich geistig nur noch Asche bin. Ich nehme alle Demos mit, Petitionen unterschreibe ich, alles irgendwie selbstverständlich, ich schreibe handschriftlich Briefe, telefoniere auch, diskutiere mit der CDU und SPD Politikern... Habe aber keine Kraft mehr. Keine Hoffnung und sehe keine Zukunft. Will aber nicht resignieren. Es kommt immer mehr scheiße und eigentlich will ich nur noch was anzünden, weil ich keine Zukunft für mich seh.

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  • Jul 9, 2026, 8:58 PM

    @_rya_ dann sehe ich, dass Freunde, Bekannte und Menschen aus der Bubble weniger privilegiert sind, mehr darunter leiden, mental, körperlich, seelisch, finanziell... Und es wäre so falsch, dass ich meine Privilegien nicht dafür nutze um für sie zu kämpfen, da zu sein, meine Stimme zu erheben und etwas aufs Spiel zu setzen. Ich bin immer noch die militante Tante, die für ein Lebenswertes Leben kämpft. Nicht für meins. Sondern die der anderen. Die sollen nicht das durch machen was ich durchmachte

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  • Jul 9, 2026, 8:57 PM

    @_rya_ Ich hab einen sehr umfassenden Filter im Fedi eingerichtet. ich sehe keinerlei Posts die Politikerinnen und Parteien enthalten. Wenn ich das möchte, lese ich einmal am Tag die Nachrichten.

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  • Jul 9, 2026, 8:59 PM

    @_rya_ Spannende Beobachtung: Es reichen 10 bis 15 Namen und man sieht gar nichts politisches mehr weil die Leute sich hier daran abarbeiten was diese 10 von mehreren tausend kommunalen und 500 Bundes-Politikerinnen tun und sagen.

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