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  • Jul 4, 2026, 6:22 AM

    @inkorrupt ... Ich glaube die große Menge ist die Strategie.
    Aber du hast Recht, 200 Busse voller Demonstrierender können als Bedrohung dargestellt werden.
    Und z.B. bestimmten Polizeikräften solche Angst machen, dass sie denken sie hätten das Recht mit Gewalt zu reagieren. (Erlebt in Essen, in Risa waren sie sehr mit den Nerven runter.)

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  • Jul 4, 2026, 7:01 AM

    @Wando

    Wenn „die große Menge ist die Strategie" zutrifft, sehe ich zwei Fehler:

    1. Die „große Menge" mag Protestierende selbst beeindrucken, solange aber die Cops mit 10K Beamt*innen noch immer einen "Betreuungsschlüssel" von 1:5 gewährleisten können, relativiert sich die eigene auf Menge projizierte Wirkmächtigkeit erwiesenermaßen ganz erheblich.

    Womit wir wieder beim Kern meiner Kritik wären:

    2. Wer illegale Aktionen nicht nur plant, sondern großspurig ankündigt, nimmt damit in Kauf, dass genau jene kritische Masse nicht erreicht wird, die nötig wäre um einen Naziparteitag durch die reine Präsenz einer *riesigen Menge* zum Desaster zu machen.

    Was wir stattdessen wieder sehen:

    Die polit. Linke lebt weiter ihren Traum von einer massenhaften Blockade-Bereitschaft, die es in DE so einfach nicht gibt, und suhlt sich (danach und routiniert) in selbstgerechter Opferrolle, wenn sie die Konsequenzen von Polizeigewalt als "Politisierung" abfeiert. 🙄

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  • Jul 4, 2026, 7:34 AM

    @inkorrupt njahaaa du hast Recht. Ich wünschte irgendwie es wäre nicht so ... es lauerte in meinem Hinterkopf, das an dieser Strategie etwas nicht stimmt ... (hat schon etwas vom Selbstmordkommando aus 'das Leben des Brian').
    Also sinnloser Aktionismus? Nur aufwendiger als eine Internetpetition?

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