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  • Klarer NamesinistrerOptimismus@troet.cafe
    Apr 5, 2026, 6:32 PM

    @baeuchle @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r

    Was wäre "symmetrischer", wenn der Geschichte erzählte, dass der Mann aus der Frau geschaffen wäre?

    Nein, keine Angst, ich bin nicht der einzige der das jetzt so siehst. Da gibt es eine ganze Menge Theologys, die in der aktuellen Zeit leben. Dazu muss man noch nicht mal feministische Theologie betreiben. Hast du noch was anderes außer Argumente ad personam?

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Replies

  • Apr 5, 2026, 7:03 PM

    @sinistrerOptimismus @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r auch hier: wenn du „andersrum ist auch nicht symmetrischer" als „deswegen ist hier Glechheit“ umdeutest, macht das sinnvolle Unterhaltung schwer.

    Und klar bist du da nicht alleine. Aber Jahrtausende Interpretation sahen es anders, also ist es durchaus nicht vollkommen sonnenklar, dass es so gemeint sein muss, wie es heute gelesen wird.

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  • Apr 5, 2026, 7:21 PM

    @sinistrerOptimismus @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r aber ehrlich gesagt bin ich mir nicht ganz sicher, gegen welchen Standpunkt ich grade argumentiere. Sind die Geschichten für dich wahr und interpretierst du Gottes Intention dabei? Oder interpretierst du, was die menschlichen Autoren der Geschichten für ein Verständnis vom Verhältnis von Mann und Frau hatten?

    To be clear: man kann jede Position in die Bibel hineinlesen. (1/2)

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  • Klarer NamesinistrerOptimismus@troet.cafe
    Apr 5, 2026, 7:29 PM

    @baeuchle @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r

    1. Die Texte sind erstmal von Menschen geschrieben und erzählen von ihren Erfahrungen mit Gott.
    2. Nein, man kann nicht beliebig hineininterpretieren. man muss schauen, was da steht (und in Studium übrigens deswegen Althebräisch und Altgriechisch lernen).
    (1/3)

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  • Klarer NamesinistrerOptimismus@troet.cafe
    Apr 5, 2026, 7:33 PM

    @baeuchle @Hammerwell @DieFurie @cyb3rrunn3r

    3. Im kulturellen Kontext der Textentstehung waren sie ziemlich sicher Gegenentwürfe zu den damals üblichen Gegebenheiten. Man hat sie aber sicher nicht aus Versehen prominent am Anfang von Tora und Bibel gestellt.
    Beides, Platzierung als auch kultureller Widerspruch machen sie zu theologisch maßgeblichen Aussagen über das Geschlechterverhältnis, wie es theologisch sein sollte.
    Das man das Lange im Mainstream so nicht jeden konnte, lag an (2/3)

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