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  • Oct 20, 2026, 5:55 AM

    @reticuleena Man muss ehrlich sein: Die Abgrenzung der CDU noch rechts ist eine schwierige Verlusterfahrung. In der AfD - seit der Normalisierung des Rechtsextremen - ist ja auch der frühere erzreaktionäre "Stahlhelmflügel" der CDU. Solange die CDU diesen noch enthielt, war eine innerparteiliche Definition, was ist noch konservativ, was ist schon zu rechtsradikal nicht notwendig.
    Momentan ringt die CDU mit sich - weil sie ja auch weiß, dass das zwangsläufig eine endgültige Schrumpfung bedeutet.

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  • Oct 20, 2026, 6:00 AM

    @reticuleena Auch die SPD tut sich ja seit Jahrzehnten schwer, mit den "neuen" Parteien links von ihr ein eigenständiges Profil zu entwickeln. Und schrumpft dabei, da Die Grünen und Die Linke da besser drin sind. Die SPD ist nur noch die irgendwie staatstragende Restpartei irgendwo links der Mitte ohne eigenes erkennbares Profil. Die CDU entwickelt sich gerade zum gleichen rechts der Mitte. Sie ist dabei, "übrig" zu bleiben. Das ist also gerade pure Orientierungslosigkeit.

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  • Oct 20, 2026, 7:26 AM

    @Montrose Und ziemlich naiv ist es noch dazu. Aber halt: Bei Faschismus gibt es keine Orientierungslosigkeit. Da gilt kein Fuß breit. Insofern hat es die Union sehr viel leichter als die SPD.
    Das kann man nämlich nicht vergleichen. Und dass sie es doch tun, ist ja ein entscheidender Teil des Problems.

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  • Oct 20, 2026, 7:43 AM

    @reticuleena Die Konservativen hatten aber weltweit schon immer ein Abgrenzungsproblem nach rechts außen. Schon habituell steht man sich rechts näher als links (Dackelkrawatte ggü. Jutebeutel). Uniform hat man auch lieber als hedonistische Individualität. Und dann noch diese Geschlechterverwirrung. Puh. Da ist einem doch der schmissige Jurist aus großbürgerlichem Hause mit den reaktionären Ansichten näher. Und man erträgt dann auch seine Kameraden aus nicht ganz so gutem Stall ...

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