Es ist Deutsch in Kaltland und ich weiß, dass wir in ungemütlichen Zeiten leben. Wenn ich mich aber umschaue, sehe ich viel Liebe und Solidarität, was in der lauten Welt untergeht. Ich sehe Räume die geschaffen wurden, wo sich Menschen zurück ziehen können. Ich sehe Orte an dennen Menschen sicher sind. Spaces bei denen es nicht nur auschließlich um Technik geht, sondern um füreinander da zu sein, sich in den Arm nehmen und die Sorgen nehmen. Ich sehe wie sich Menschen vernetzen, sich austauschen. Ich sehe wie sich unterschiedliche Interessensgruppen finden, gemeinsam auf die Straße gehen. Ich sehe die Omas Gegen Rechts, welch junge Aktivista vor den Bullen schützen. Ich sehe Events, bei denen Menschen die Welt vergessen und Utopien leben. Ich sehe auch Probleme, aber Freiwillige, die sich dem im Schatten annehmen und diese Lösen wollen, egal wie Finster diese sind. Menschen in KüFa's die im Ehrenamt Essen kochen. Ich sehe Food Sharing und Teilhabe. Künstler*innen die sich mit Musik und Malerei klar und laut positionieren, für LGBTQIA, für Feminismus, für das Leben, für ein gemeinsames Leben über Grenzen hinweg. Menschen vertrauen sich gegenseitig an. Bieten Schlafplätze an, teilen ihr eigen Heim und Brot.
Ja. Es ist Kalt draußen. Aber wir übersehen, wieviel gutes wir aufgebaut haben und wir in dieser Zeit, trotz unterschiedlichen Meinungen Gemeinsam etwas bewirken.
Wir haben viel Liebe die wir teilen, sehen dies nicht. Lasst uns nicht auf die schauen, die nehmen und zerstören, lass uns das sehen, was wir in Not geschaffen haben, lasst es uns leben und zeigen, dass trotz allen Krisen, wir als Gemeinschaft füreinander da sind.
Lasst uns die Herzen öffnen, statt diese aus Furcht immer mehr zu verschließen.
Lasst uns offen ein Tischdecken und zeigen, dass Liebe Lebenswert ist.