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  • Oct 26, 2026, 6:45 AM

    GEO600 unterscheidet sich von allen anderen Gravitationswellen-Detektoren. Denn es hat in den Laserarmen keine Resonatoren („Lichtspeicher“), die die umlaufende Laserleistung erhöhen und die Empfindlichkeit des Detektors verbessern.

    Um das auszugleichen, nutzt GEO600 eine wesentlich stärkere Leistungsüberhöhung mit mehr Laserleistung im gesamten Detektor. Daher durchläuft eine große Laserleistung den Strahlteiler des Detektors, so dass in diesem eine thermische Linse entsteht.

    Die Linseneffekte lassen sich durch selektives Erwärmen des Strahlteilers abschwächen. Das GEO600-Team hat für GEO600 eine zweidimensionale Matrix aus 12×12 kleinen Wärmequellen entwickelt, die auf den Strahlteiler projiziert werden kann und so die thermische Linse gewissermaßen aufhebt:

    geo600.org/96148/2015

    #GEO600Highlights #GEO600 #Forschung #Gravitationswellen #Wissenschaftsgeschichte

    Foto einer Leiterplatte mit einer kleinen Matrix aus Heizelementen. Eine Einblendung zeigt links eine Nahaufnahme dieser Heizelemente mit 6 mm Abstand.
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