@BlumeEvolution Da bin ich mir nicht so sicher - Unmengen an MAGA sind nach wie vor Trump-Fans.
Die denken in etwa so: ja, mir geht es schlecht. Kein Politiker wird mein Leben besser machen, also wähle ich einen, der das Leben "der anderen" schlechter macht - dann geht es mir besser als denen, und das muntert mich auf.
Ziemlich primitiv. Aus den gleichen Gründen fühlen sich Russen auf dem Land, die nicht einmal fließendes Wasser haben, besser, wenn's im Nachbarland schön brennt, und daher wählen sie Putin. Und viele Amis denken jetzt, "ich bin zwar arm und kann mir gerade noch mein Essen leisten, aber zumindest verprügelt ICE die Braunen und sperrt sie in Venezuela ein". Und hier eben die AfD. Ist denen doch egal, wenn durch die AfD ihr eigener Betrieb kaputt geht, solange sie dafür sorgen, dass es anderen _noch schlimmer_ geht...
Das einzige, was hier hilft, ist aufzuhören, uns durch Vergleich zu anderen zu definieren. Wir sollen uns gut fühlen, wenn es _uns_ gut geht, und dies durch unsere Aktionen maximieren. Und uns nicht vergleichend zum Nachbarn sehen, und daher genauso mental profitieren, wenn's dem Nachbarn schlechter geht...
