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  • Oct 23, 2026, 5:58 PM

    @energiereferenten Ich habe im Frühjahr/Herbst viele solche Tage wie im Anhang: tagsüber läuft der Akku über und ich speise ins Netz, dafür reichen die 10kWh nicht bis zum nächsten Morgen.
    21kWp, 1 Wärmepumpe, 2 Haushalte, 3 eAutos, 6 Personen.
    Habe für ein Jahr die Statistik ausgewertet, die 6k€ werden sich in 6-8 Jahren rentieren. Nicht erfassbar/berechenbar die Situationen, wo die Anlage abregelt, weil sie nur 4,6kW in den Akku speisen kann.

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Replies

  • Oct 23, 2026, 6:12 PM

    @Diogenes Danke für die konkreten Zahlen, ein starker Praxiseinblick! Bei 21 kWp ist das Nadelöhr oft nicht die Kapazität, sondern die Ladeleistung von 4,6 kW. Zwei Hebel lohnen sich meist: Die E-Autos und die Wärmepumpe gezielt in die Mittagsspitze legen, z. B. über PV-Überschussladen und eine SG-Ready-Steuerung. Und ein dynamischer Stromtarif kann die Nachtlücke günstiger machen. Nutzt ihr schon ein Energiemanagement, das diese Verbraucher koordiniert?

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  • Oct 25, 2026, 1:54 PM

    @energiereferenten "Verbrauch verschieben" hört theoretisch immer gut an,aber nicht in der Praxis. Warmwasser will ich morgens zum Duschen, auch die Heizung soll morgens nach der Nachtruhe wieder aufheizen. Mittagswarmwasser ist abends wieder kalt. Wäsche sollte nach dem Waschen zügig aus der Waschmaschine, sonst müffelt sie - also muß jemand daheim sein zum Herausholen. Autos sind meist tagsüber nicht daheim zum Laden.
    Beim Auto nutze ich HI (human intelligence), der Rest ist kaum schiebbar.

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  • Oct 25, 2026, 2:00 PM

    @energiereferenten Dynamischen Stromtarif sehe ich kritisch für uns. Aktuell würden wir genau dann Strom zukaufen, wenn er am Markt teuer ist.
    Außerdem möchte ich aus ethischen Gründen bei den lokalen Stadtwerken bleiben. Denen ist Daseinsvorsorge wichtiger als Aktionärsrendite, mögliche Gewinne kommen meiner Stadt zu Gute. Dafür aktzeptiere ich, daß ich mehr zahle als bei anderen Anbietern.
    Hatte auch mal Anbieter gewechselt und durch dessen Insolvenz 400€ verloren - nicht nochmal.

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  • Oct 26, 2026, 5:05 PM

    @Diogenes Das verstehe ich gut, und die Daseinsvorsorge durch die Stadtwerke ist ein respektables Argument. Der Verlust von 400 € durch eine Anbieterinsolvenz ärgert zu Recht. Vor einem Wechsel lohnt sich der Blick auf Laufzeit und Preisgarantie, aber wer bewusst bei den Stadtwerken bleibt, trifft eine nachvollziehbare Entscheidung.

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