Von krummem Obst zu ehrlichen Smartphones
Eine kleine persönliche Erfahrung und Einordnung.
Wer kennt es nicht: der komische Onkel, der bei einer Familienfeier über die europäischen Regelungen meckert und davon schwärmt, dass damals alles besser war. Als Bananen noch krumm sein durften und Unkrautmittel noch Unkraut bekämpft hat.
Doch was ist dran?
Für Obst und Gemüse gab es Handelsvorgaben, die den Handel erleichtern sollten – viele davon haben die Zeit nicht überdauert. Pflanzenschutzmittel, Dünger und Vegetationskontrollen dürfen kein Grundwasser mehr gefährden. Das schränkt die Wirksamkeit ein – schützt aber die Umwelt. Pflegeprodukte für Mensch und Tier dürfen keine krebserregenden Stoffe enthalten, und durch Forschung wird die Liste dieser Stoffe erschreckend lang geworden und wächst weiter.
Wenn man das so beschreibt, klingt es schon vernünftiger. Oder?
Am Ende geht es um den humanitären Umgang miteinander – etwa bei Arbeitsbedingungen. Es geht um Umweltschutz, um den pfleglichen Umgang mit Energie und Ressourcen.
Es geht ums Wirtschaftliche, nicht nur im Hier und Jetzt, sondern auch um die Zukunft der nächsten Generationen. Wir wollen es zukünftig immer besser machen – für unsere Kinder.
Und die Generationen vor uns haben Fehler gemacht die wir nicht mehr machen wollen und die nächsten Generationen haben die Aufgabe unsere Fehler nicht weiter zu führen.
Aber wir Verbraucher sind jetzt schon Nutznießer!
Mit Ecosia habe ich mal meine Suchkriterien für mein nächstes Smartphone eingegeben – und nach ein wenig Lesen finde ich EPREL. Eine Datenbank für Elektroartikel, die Akkuleistung, Energieeffizienz, Reparierbarkeit etc. auf einen Blick zusammenfasst. Und plötzlich misst sich der kleine europäische Anbieter mit dem Big Tech aus Asien und Amerika. Bei dieser Gegenüberstellung ist mir klar geworden: Die vielen Vorgaben verpflichten zudem zur Transparenz – und das zwingt zu ein klein wenig mehr Ehrlichkeit. Die Transparenz ermöglicht es auch das kleine Anbieter mit den großen konkurrieren können
So steht plötzlich geschrieben, dass es Anbieter gibt, die auf Reparierbarkeit setzen.
Und bei den namhaften Herstellern?
Plötzlich können Akkus in neuen Modellen von Smartphones wieder ausgetauscht werden. Das hat schon fast etwas vom guten alten Nokia 3210. 🤣
Was ist euch bei eurem nächsten Smartphone wichtig?
Ist es euch auch wichtig dass man dieses selbst reparieren kann?
Wie gut läuft Ubuntu Touch auf einem Smartphone?
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