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  • Oct 2, 2026, 5:39 PM

    RE: norden.social/@moee/1173724549

    Ich kann es nicht mehr hören. Die Autoindustrie schüttet enorme Mengen an Dividenden aus. Da kann sie nicht glaubwürdig erklären, sie habe Geldprobleme.

    Und wenn ihr Geschäftsmodell nur noch funktioniert, wenn sie parlamentarische Unterstützung von Verbrechern und Faschisten bekommt, ist es einfach das falsche Geschäftsmodell.
    Absolut niemand hat die Manager der Autoindustrie gezwungen in die Verbrenner-Sackgasse zu fahren - das taten sie aus ideologischer Verblendung.

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Replies

  • Oct 2, 2026, 6:10 PM

    @thijs_lucas Ideologische Verblendung trifft es nicht: Verbrenner waren schlicht das, was Kunden kauften und was Rendite brachte. Genau diese Gewinne finanzieren jetzt die Milliarden für E-Plattformen und Batteriewerke, während BYD mit Staatsgeld im Rücken die Preise drückt. Dividenden von gestern sagen wenig darüber, ob die Margen von morgen den Umbau tragen.

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  • Oct 2, 2026, 7:43 PM

    @andre @thijs_lucas Das sehe ich anders.
    Diese Industrie hat seit vielen Jahren aktiv Betrug und Lobbying betrieben und wierklich alles gegen Veränderung unterneommen.

    Zu behaupten Kunden würden diese Produkte nun mal wollen, verkennt wie viel Geld für Prouktwerbung ausgegeben wird, um den "Kunden" genau die Produkte einzureden, die sie anbieten.

    Als würden Menschen intrinsisch Zigaretten konsumieren.

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  • Oct 3, 2026, 6:20 AM

    @asltf

    @andre, „was Kunden kaufen“ sehe ich nicht, weil wir heute sehen, dass trotz Lobbyarbeit und Marketing immer mehr eAutos gekauft werden - das wusste die deutsche Industrie auch schon als sie sich vor Jahren entschied den USP der Technologieführerschaft an Tesla und China abzugeben und in Europa auf Lobbyarbeit für Verbrenner zu setzen.

    Das mit der Rendite stimmt kurzfristig betrachtet, aber man hätte sie investieren statt ausschütten müssen.

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  • Oct 3, 2026, 6:36 AM

    @thijs_lucas Gerade der Markt zeigt das Gegenteil: Als Ende 2023 der Umweltbonus wegfiel, brachen die E-Auto-Zulassungen 2024 um gut ein Viertel ein.

    Vor zehn Jahren war das E-Auto eine Wette; Tesla schrieb jahrelang Verluste und lebte vom Kapitalmarkt, das kann ein Konzern mit Hunderttausenden Beschäftigten nicht einfach kopieren.

    Investiert wurde trotzdem, VW steckt seit 2016 Milliarden in MEB, nur eben zu langsam.

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  • Oct 3, 2026, 9:20 AM

    @andre staatliche Eingriffe in den Markt haben wir sowohl für Verbrenner als auch eAutos. In Deutschland und weiten Teilen Europas bevorteilen die Verbrenner. Entsprechend kaufen Kund*innen.

    Hätten wir Emissionsrichtlinien, die sich am Stand der Technik (nicht zu verwechseln mit Normen in diesem Fall) und nicht den Überlebensmöglichkeiten von Verbrennern orientieren, wären Verbrenner nur noch für Enthusiasten interessant - genau deshalb die Lobbyarbeit für Verbrenner.

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  • Oct 3, 2026, 10:10 AM

    @thijs_lucas Strengere Grenzwerte machen Verbrenner teurer, aber E-Autos dadurch nicht billiger.

    Das Verbrenner-Aus 2035 ist längst beschlossen, und trotzdem kaufen Mieter wie ich gebraucht, weil 20.000 Euro für einen Stromer nicht da sind und die Säule ohne Wallbox teuer bleibt.

    Das Problem ist Anschaffung und Ladeinfrastruktur, nicht fehlender Druck auf die Hersteller.

    Scheinbar profitieren von den ganzen Förderungen eher privilegierte und gut bezahlte Beamte. Ich weiß es nicht.

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  • Oct 3, 2026, 1:31 PM

    @andre
    ich komm hier mal als lebendes beispiel rein. ich lebe in einem mehrfamilienhaus ohne wallboxen, wir haben zwei e-autos. sicherlich profitieren wir davon, dass ich auf arbeit und meine frau im arbeitsumfeld laden kann - aber auch über dreiwöchigen urlaub zu hause kommt man mit einer schnelllade am supermarkt klar. das auto meiner frau langt für 95% des alltags absolut hin und kommt jung gebraucht mittlerweile um 15 t€. es ist eine frage des wollens, nicht des könnens.
    @thijs_lucas

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  • Oct 3, 2026, 6:28 AM

    @thijs_lucas Ich find's auch immer wieder kurios, wie jedes Jahr, Tage nachdem dicke Dividenden angekündigt werden, wieder irgendwelche Katastrophenmeldungen kommen. Scheint mir ein ziemlich schlechtes Management zu sein, wenn man nicht mal ein Quartal vorausdenken kann.

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