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  • Oct 23, 2026, 2:20 PM

    Ihr Lieben, ich will euch über eine Aktion berichten, an der wir lange geplant haben und die heute stattgefunden hat.
    Angefangen hat alles im Mai in Berlin, als 4 Gruppen in Austausch traten: Armutsbetroffene, die Menschenrechtsorganisation Fian, der Kölner Ernährungsrat und Bio-Kleinbauern.
    Die Lage stellte sich schnell als insgesamt mies und regelrecht absurd da: die Armutsbetroffenen halten sich gerade so, mehr schlecht als recht über Wasser.
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    Trecker am abgeernteten Acker.
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Replies

  • Oct 23, 2026, 2:21 PM

    Ebenso halten sich die Bio-Kleinbauern und -bäuer*innen gerade so über Wasser. Und dennoch werden die Kleinbäuer*innen manche Produkte nicht los, weil zu klein, nicht hübsch genug etc. Die landen dann im Müll. Nun, wir Armutsbetroffene hätten die sehr gerne für kleines Geld, aber für sowas fehlt die Infrastruktur. Wir bekommen diese Lebensmittel nie zu sehen. Die guten Produkte können sich Armutsbetroffene nicht leisten.
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    Jan vom Kölner Ernährungsrat auf dem Acker im Gespräch mit einer Bäuerin und 2 Bauern.
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  • Oct 23, 2026, 2:23 PM

    On Top zahlen die Bäuer*innen zwar in ihre Rentenkasse ein, bekommen aber kaum was raus. So wenig, dass sie nach einem kompletten Berufsleben unweigerlich in Armut landen. Das ist unglaublich, wenn man bedenkt, welchen Dienst an Mensch und Natur sie leisten!
    Was Armutsbetroffene angeht, nun: gesunde Ernährung ist ein Menschenrecht. Das wird in Deutschland aber nicht umgesetzt, genauso wenig wie unsere Grundrechte, die uns laut Grundgesetz zustehen. Quasi aberkannt.
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    2 Frauen lesen Kartoffeln auf.
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  • Oct 23, 2026, 2:24 PM

    Seit Jahren werden wir in vollster Absicht zurückgelassen.
    Wir müssen Fragen nach Menschenrechten, Menschenwürde, körperlicher Unversehrtheit und dem Wert der Arbeit neu stellen. Wir müssen Antworten einfordern, die über Sonntagsreden hinausgehen und in Taten münden. Dass im viertreichsten Land der Welt Ernährungsarmut herrscht, einwandfreie Lebensmittel weggeworfen werden müssen und die wirklichen Leistungsträger*innen am Ende ihres Lebens in Armut landen, das kann man
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    Kleine Kartoffeln auf dem Acker, die dank Nahaufnahme ganz groß rauskommen!
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