@rince Hmmm... hatte ich ja schonmal letztens an anderer Stelle gesagt: ich bin aktivistisch ausgebrannt.
Zusaetzlich sind Veranstaltungen mit vielen Unbekannten (seien es Personen oder Gegebenheiten wie z.B. Essen/Verpflegung) recht belastend fuer mich als Autisten. Ich brauch das Wochenende quasi fuer mich. Schon einfache Kaffeerunden in der Familie hauen mich raus, so dass ich eigentlich nochmal 2 Tage zusaetzliches Wochenende braeuchte.
Also insgesamt sehr schwierig.
Nachdem ich nun durch die DS geblättert habe, ist die Ausgabe sicherlich nichts, weswegen ich die Mitgliedschaft kündigen würde. Es ist halt nicht unbedingt mein Thema, ich verstehe, dass es notwendig ist, finde aber diese teilweise Aggressivität in der "Szene" kontraproduktiv und mag auch nicht als CIS Person über einen Kamm geschoren werden. Dafuer bin ich selber viel zu divers und vielschichtig.
Ich finde es traurig, dass Feminismus heutzutage eigentlich noch notwendig ist, lehne aber das Patriarchats-Gebashe ab. Viele militante Aktivisti haben aus meiner Sicht der eigentlich guten Sache ziemlich geschadet, wo ich einfach dann auch selber in eine Kontraposition gehe, weil diese Personen teilweise nur noch unreflektiert um sich herum auskeilen.
Und wenn man dann anmerkt, dass es vielleicht vorteilhafter ist, nicht so radikal zu sein, sondern die Leute eher mitzunehmen, dann ist man gleich der Boese und erntet einen Shitstorm... not my kink.
Wenn ich daran denke, wie ich mal auf einem Aktivcongrez diskutiert habe, dass ich Probleme mit diesem Gendern habe, weil mein autistisches Gehirn da immer Kraempfe bekommt und ich da einfach Probleme mit habe, weil es mir dann quasi schon koerperliche Schmerzen bereitet, habe ich auch kein Verstaendnis dafuer bekommen. Und dann denke ich, dass viele mit dem Einfordern von Verstaendnis von anderen doch sehr egoistisch unterwegs sind...
Naja... mich fragt halt auch niemand. Und manchmal ist das auch gut so. Habe ich meien Ruhe. 🙂