Warum Friedrich Merz 2026 scheitert, hat Friedrich Merz 2004 selbst beschrieben: "Nur wer sich ändert, wird bestehen." Da der Noch-Bundeskanzler aber nicht abrücken will von seiner neoliberalen Politik, seiner Forderung nach immer mehr Sozialdarwinismus statt Sozialer Marktwirtschaft, wird er schon bald ein Nichtmehr-Kanzler sein.
Seine Wähler, auch seine potentiellen, wenden sich zum blaubraunen Original. Konnte er ja nicht wissen, dass die Moral aus Goethes Zauberlehrling auch für ihn gilt: "Herr, die Not ist groß! | Die ich rief, die Geister | werd ich nun nicht los."
Dabei hätte er, um zu lernen, dass eine immer wieder rechtsradikale Rhetorik die eigene Partei nicht stärkt, sondern die Konkurrenz rechts, gar nicht in linken Medien lesen müssen. Nein, das liberale Flaggschiff "zeit.de" aus dem Januar 2001 hätte völlig gereicht:
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